Karate beim SV Straelen

Karate Do – 空手道

Karate ist eine ostasiatische Kampfkunst, die auf der Insel Okinawa unter chinesischem Einfluß zur Selbstverteidigung entwickelt wurde.

„Kara” - 空 bedeutet „leer”; „Te” - 手 bedeutet „Hand”. „Karate-Do” - 空手道 bezeichnet den „Weg der leeren Hand”. Im Karate verwendet man Schlagtechniken, Stoßtechniken , Tritttechniken, Würfe, Hebel und Fesselgriffe. Durch Kata wurden in verschlüsselter Form Kampfsysteme überliefert, in denen die „Meister” ihre Erfahrungen festhielten.

Beim traditionellen Karate-Do wird neben dem Selbstverteidigungsaspekt besonderer Wert auf die richtige Körperhaltung, Konzentration, Beweglichkeit, Fitness, Entspannung, Atmung und Durchsetzungsvermögen gelegt.

Bei einer Untersuchung der Sporthochschule Köln in den 90er Jahren zur Fitnessförderung durch verschiedene Sportarten schnitt KARATE von allen untersuchten Disziplinen als drittbeste Sportart nach Ballett und Turnen ab.

Im Karate wird der gesamte Körper trainiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Körperbeherrschung. Es lehrt jedoch auch den respektvollen Umgang mit den Trainingspartnern. Deshalb ist die Sportart bei vielen Eltern sehr beliebt.

Im Strafvollzug wurde KARATE bereits erfolgreich zur Therapie von Gewalttätern eingesetzt (Liebrecht 1997).

Im SV Straelen wird KARATE in einer Abteilung in zwei Systemen betrieben:

Das SHOTOKAN-KARATE ist ein Stil, der vor allem die körperliche Entwicklung und Fitness in den Mittelpunkt stellt. Dies wird ergänzt durch moderne, realitätsbezogene Selbstverteidigung auch unter Einsatz von Szenarien (= der Realität nachempfundene Situationen) und modernen Waffen.

Das MATSUBAYASHI RYU-KARATE ist eine Kampfkunst, die reich an verschiedenen Bewegungsmustern ist und zu der auch das Training mit traditionellen japanischen Waffen, wie z.B. Sai, Tunfa und Bo gehört. Dieser Stil eignet sich auch für Menschen mit altersmäßigen oder gesundheitlichen Einschränkungen.

 


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